Fragebogen mit Vardan Galstyan

Smart-Factory in Elmshorn – ein Co-Working Space in Elmshorn, eröffnet am 01.07.20 Betreiber: Vartan Galstian und Paul März

  1. Woher kennt Ihr Euch?

Wir kennen uns aus der Schulzeit. Vor drei Jahren haben wir beschlossen, etwas zusammen zu machen, also unternehmerisch aktiv zu sein. Wir waren da bereits in Jobs (HH und EMS). Wir haben uns dann auf Web- und Grafikdesign spezialisiert und damit auch in 2018 angefangen.

  1. Wie seid Ihr zu dieser Geschäftsidee gekommen?

Ich habe bei einem UN gearbeitet, das bei einem anderen Co-Working Space Anbieter Räume gemietet hatte und mir hat das Flair sehr gefallen. Da ist mir klar geworden, dass das Umfeld (Mensch und Ort) wichtiger sind, als die Tätigkeit als solche.

Unsere Suche nach einem CoWorking Place war erst einmal erfolglos, bis wir auf den Vermieter von dem Heinrich-Hertz-Gelände getroffen sind. Nach verschiedenen Gesprächen konnten wir ihn überzeugen, die Fläche für den Co-Working Space zu mieten und das Co-Working aufzubauen.

  1. Macht Ihr das allein oder in Kooperation?

Rechtlich gesehen machen wir das allein und pflegen eine gute hanseatisch-kaufmännische Kooperation mit dem Vermieter.

  1. Welches übergeordnete Ziel verfolgt Ihr? Wofür brennt Ihr?

Wir wollen etwas bewegen und auch eine Veränderung auf dem Arbeitsmarkt in unserer Region vorantreiben. Veränderung im Sinne von Transparenz und Flexibilität – eine neue Art zusammenzuarbeiten und Projekte gemeinsam zu gestalten.

  1. Wie war es für Euch, als Ihr coronabedingt erst einmal nicht öffnen konntet?

Ernüchternd. Wir haben Corona erst einmal unterschätzt und haben uns dann viele Gedanken gemacht, wie wir damit umgehen. Die Entscheidung, dass wir das Konzept umsetzen wollen, war bereits getroffen und wir haben wir sie gar nicht einen Moment in Zweifel gezogen, vielmehr haben wir gedacht „jetzt erst recht“.

  1. Wie geht Ihr aktuell mit der Situation um?

Wir versuchen im Space, als Betreiber die Hygieneregeln einzuhalten und auch auf die Einhaltung zu achten.

  1. Was bedeuten die Regelungen für Euer Geschäftsmodell?

Wir müssen uns klein halten, da sich nicht mehr als 50 Personen in den Räumen aufhalten können, konzipiert sind die Räumlichkeiten für 145.

Die Besprechungsräume laufen besser als erwartet, da die Firmen aufgrund der Abstandsregeln größere Räume benötigen und dann auf uns ausweichen.

  1. Wie war/ist die Zusammenarbeit mit der Behörde? Gibt es Schwierigkeiten?

Keine. Sie unterstützen uns sogar, indem sie Räume buchen

  1. Wie geht es Euch mit der aktuellen Situation?
    • Was ist für Euch die größte Herausforderung?
    • Die Struktur, also der Ablauf von Arbeitsprozessen/ Workflows und Buchungen – uns fehlt noch ein Regelprozess für den Betrieb/Infrastruktur und das stört mich, weil es uns behindert
  2. Und wie geht Ihr damit um?
    • Wir wollen uns die Zeit nehmen, um unseren Strukturen anzupassen und zu optimieren, was neben dem Regelbetrieb nicht ganz einfach ist.
  3. Gibt es etwas, was Euch besonders geholfen hat?

Die Größe unserer Besprechungsräume. Der Kontakt und Austausch zu den Behörden. Und im Hintergrund die Unterstützung unseres Vermieters, der hinter unserem Konzept steht.

  1. Gab es in dieser Zeit Tage, wo Ihr aufgeben wolltet und was hat Euch dann doch davon abgehalten?

Nein.

  1. Gibt es etwas, was Ihr Euch wünscht im Sinne von „mehr davon“?

Mehr Leute im offenen Bereich.

  1. Oder was Euch fehlt?

Unterstützende Hände, die wir uns aktuell nicht leisten können.

  1. Blick in die Zukunft, wie wollt Ihr weitermachen?

Wachstum und Energie beibehalten. Und in Zukunft auch neue und spannende Projekte im Co-Working Space.

  1. Gibt es etwas, das Ihr anderen empfehlen würdet?

Ich würde davon abraten, sich abzuschotten und sich mit seiner Idee zurückzuziehen. Ich würde empfehlen sich zu trauen und einfach zu machen.

  1. Wenn sich jemand austauschen möchte:

Mail Von @ vg@smart-elmshorn.de


In der beschaulichen Stadt Elmshorn vor den Toren Hamburgs ist während der Corona Pandemie die “Smart Factory”, ein Co-Working Space, eröffnet worden. Ich finde das außerordentlich mutig – Grund genug, ein Interview zu führen und mehr darüber zu erfahren:

  1. Wie war es für Euch, als Ihr coronabedingt erst einmal nicht öffnen konntet?

Ernüchternd. Doch die Entscheidung, dass wir das Konzept umsetzen wollen, war bereits getroffen und wir haben sie nicht einen Moment in Zweifel gezogen, vielmehr haben wir gedacht „jetzt erst recht“.

  1. Welches übergeordnete Ziel verfolgt Ihr? Wofür brennt Ihr?

Wir wollen etwas bewegen und auch eine Veränderung auf dem Arbeitsmarkt in unserer Region vorantreiben.

  1. Was bedeuten die Regelungen für Euch?

Wir müssen uns klein halten, da sich nicht mehr als 50 Personen in den Räumen aufhalten können.

  1. Gibt es etwas, was Euch besonders geholfen hat?

Unser Vermieters, der hinter uns steht

  1. Gab es in dieser Zeit Tage, wo Ihr aufgeben wolltet und was hat Euch dann doch davon abgehalten?

Nein.

  1. Blick in die Zukunft: wie wollt Ihr weitermachen?

Wachstum und Energie beibehalten.

  1. Gibt es etwas, das Ihr anderen empfehlen würdet?

Ich würde empfehlen sich zu trauen und einfach zu machen.

 #einfach mal machen #Neue Wege gehen #positiv aus der Krise